Klienten-Info 01/2015

 

 

Mag. Dr. Darmann

 

Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH

 

9400 Wolfsberg, Herrengasse 1

   

Klienten-Info 01/2015

   

Für den Inhalt verantwortlich: Österreichische Gesellschaft für Wirtschaftstreuhänder

 

   

Inhaltsverzeichnis:

 

1. WAS GIBT ES NEUES 2015?

2. DAS RECHNUNGSLEGUNGSÄNDERUNGSGESETZ 2014

3. DIE GESELLSCHAFT BÜRGERLICHEN RECHTS AB 1.1.2015

4. SPLITTER

5. WICHTIGE TERMINE

6. NÜTZLICHE ÜBERSICHTEN UND WERTE 2015

7. SOZIALVERSICHERUNGSWERTE UND -BEITRÄGE FÜR 2015

          

1.        Was gibt es Neues 2015? 

 

Gleich mit dem ersten Schlag der Pummerin sind einige Regelungen in Kraft getreten. Andere wichtige Änderungen möchten wir Ihnen in der folgenden Übersicht in aller Kürze nochmals ins Gedächtnis rufen.

 

1.1         Neuerungen bei den Ertragsteuern

 

Entfall der Verlustverrechnungs- und Vortragsgrenze von 75% bei der Einkommensteuer

 

 

 

1.2         Sonstige Neuerungen

 

Große Arbeitsgemeinschaften (ARGE) erhalten eigenes Feststellungsverfahren

 

 

 

1.3         Neuerungen in der Umsatzsteuer

 

Intrastat-Meldeschwellen 2015

 

 

 

 

2.        Das Rechnungslegungsänderungsgesetz 2014 

 

Mit 13. Jänner 2015 wurde das Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 (RÄG 2014) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit werden einerseits rechnungslegungsspezifische Vorgaben der EU umgesetzt. Anderseits sollte damit eine weitgehende Angleichung der unternehmens- und steuerrechtlichen Bestimmungen erreicht werden.

 

Das Gesetz betrifft Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Aktiengesellschaften sowie kapitalistische Personengesellschaften (insbesondere GmbH & Co KG). Die neuen Regelungen sind für Geschäftsjahre, die ab dem 1. Jänner 2016 beginnen, anzuwenden.

 

Im Rahmen der allgemeinen Rechnungslegungsgrundsätze werden – entsprechend der bereits bisher herrschenden Meinung - erstmals der Grundsatz des wirtschaftlichen Gehalts (zB Ausweis der Aufwendungen für Leiharbeitskräfte unter den Personalaufwendungen) und der Grundsatz der Wesentlichkeit (für Ansatz, Bewertung, Darstellung und Offenlegung) kodifiziert.

 

Die wesentlichsten Neuerungen durch das RÄG 2014 sind:

 

Neue Größenklassen und Schaffung von Kleinstunternehmen

 

Die Schwellenwerte für die Bestimmung der Größenklassen werden für Kapitalgesellschaften geringfügig wie folgt angehoben:

                                    

 

Gesellschaft gilt als

 
 

Bilanzsumme in Mio €

 
 

Umsatzerlöse in Mio €

 
 

Arbeitnehmer Anzahl

 
   

alt

 
 

neu

 
 

alt

 
 

neu

 
 

alt

 
 

neu

 
 

klein, wenn

 
 

4,48

 
 

5

 
 

9,68

 
 

10

 
 

50

 
 

50

 
 

mittel, wenn

 
 

19,25

 
 

20

 
 

38,5

 
 

40

 
 

250

 
 

250

 

   

Neu sind die sogenannten „Kleinstgesellschaften“ (Micros). Darunter fallen Gesellschaften, die keine Investmentunternehmen oder Beteiligungsgesellschaften sind und die zwei der drei folgenden Größenmerkmale (Bilanzsumme € 350.000; Umsatzerlöse € 700.000 und Arbeitnehmer 10) nicht überschreiten. Diese müssen keinen Anhang aufstellen und der Strafrahmen für Zwangsstrafen wurde verringert.

 

2.1         Abschaffung des Postens der unversteuerten Rücklage

 

Dieser auch international nicht übliche Posten wurde ersatzlos gestrichen. Bestehende unversteuerte Rücklagen werden unmittelbar in die Gewinnrücklage eingestellt, die korrespondierenden passiven latenten Steuern sind in einer Rückstellung auszuweisen.

 

2.2         Abschreibung eines Geschäfts- bzw Firmenwerts

 

Ein ab dem 1.1.2015 derivativ erworbener Geschäfts- und Firmenwert ist verpflichtend über 10 Jahre abzuschreiben, sofern die Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, ist eine Zuschreibung nicht mehr zulässig.

 

2.3         Zuschreibungspflicht bei Finanz-/Anlagevermögen

 

Das bisher vorgesehene Wahlrecht, von einer Zuschreibung abzusehen, wenn ein niedrigerer Wertansatz bei der steuerlichen Gewinnermittlung beibehalten werden kann, wird durch eine Zuschreibungspflicht ersetzt (Ausnahme: Geschäfts- bzw Firmenwert). Bisher unterlassene Zuschreibungen auf Grund bereits eingetretener Wertaufholungen sind grundsätzlich im Geschäftsjahr, das ab dem 1.1.2016 beginnt, nachzuholen. Diese nachgeholte Zuschreibung ist auch für steuerliche Zweckemaßgebend. Dieser Zuschreibungsbetrag kann aber auf Antrag einer steuerlichen Zuschreibungsrücklage zugeführt werden. Die Zuschreibungsrücklage ist insoweit aufzulösen, als eine laufende oder außerordentliche Abschreibung für das betreffende Wirtschaftsgut  vorgenommen wird, spätestens im Zeitpunkt des Ausscheidens. Die steuerliche Zuschreibungsrücklage kann unternehmensrechtlich als passiver Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen und den steuerlichen Übergangsregelungen entsprechend  aufgelöst werden.

 

2.4         Herstellungskosten von Sachanlagen und Vorräten

 

Angemessene Teile der variablen und fixen Gemeinkosten sind verpflichtend in die Herstellungskosten einzubeziehen. Damit erfolgt eine Anpassung des unternehmensrechtlichen Ansatzes an die steuerrechtlichen Bestimmungen.

 

2.5         Latente Steuern

 

Die Bildung von latenten Steuern soll statt dem bisherigen GuV-orientierten „timing concept“ in Zukunft nach dem international üblichen bilanzorientierten „liability approach“ erfolgen. Daher sind Unterschiede zwischen den unternehmensrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen zu berücksichtigen, die sich zu einem späteren Zeitpunkt ausgleichen, wobei es unerheblich ist, ob diese ergebniswirksam entstanden sind oder nicht.

 

Mittelgroße und große Gesellschaften sind zusätzlich verpflichtet, auch aktive latente Steuern im Jahresabschluss auszuweisen. Für aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen wird erstmals ein Ansatzwahlrecht eingeführt, wenn „überzeugende substantielle Hinweise“ vorliegen, dass ein ausreichend hohes zu versteuerndes Ergebnis in Zukunft erzielt werden kann. Werden latente Steuern aus Verlustvorträgen aktiviert, dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, wenn nach Ausschüttung jederzeit auflösbare Rücklagen zuzüglich eines Gewinn-/Verlustvortrages in Höhe des aktivierten Betrages verbleiben.  Der Betrag aus dem erstmaligen Ansatz aktiver latenter Steuern ist über fünf Jahre - beginnend im Übergangsjahr 2016 - zu verteilen.

 

2.6         Abzinsung von langfristigen Rückstellungen

 

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem marktüblichen Zinssatz abzuzinsen. Als „marktüblich“ soll nach den erläuternden Bemerkungen sowohl ein Durchschnittszinssatz (zB der letzten 7Jahre laut dHGB) als auch ein Stichtagszinssatz (zB 3,5% nach § 9 Abs 5 EStG) gelten. Rückstellungen für Sozialverpflichtungen (Abfertigungs-, Jubiläums- und Pensionsrückstellungen) sind entweder nach versicherungsmathematischen Grundsätzen oder alternativ pauschal mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zu ermitteln. Die steuerlichen Sonderregelungen gelten weiterhin. Soweit die erstmalige Anwendung des § 211 nach dem RÄG 2014 zu einer Auflösung von Rückstellungen führt, ist dieser Betrag, beginnend mit dem Jahr der erstmaligen Anwendung dieser Bestimmungen, über längstens fünf Jahre gleichmäßig zu verteilen (Beginn ab dem Jahr 2016).

 

2.7         Wegfall des außerordentlichen Ergebnisses

 

In Anlehnung an die internationalen Rechungslegungsbestimmungen entfällt künftig der Ausweis von außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen in der GuV. Stattdessen sind dazu Anhangsangaben zu machen.

   

3.        Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts ab 1.1.2015

 

Mit 1.1.2015 ist eine umfassende Neuregelung des Rechts der Gesellschaft nach bürgerlichem Recht (GesbR) in Kraft getreten. Besonders eilig hatte es der Gesetzgeber ja nicht mit einer Neuregelung, wenn man bedenkt, dass die diesbezüglichen Regelungen im ABGB noch großteils aus der Ur­fassung des Jahres 1811 stammten, schwer lesbar und durch die Judikatur zum Teil überholt waren. Die wesentlichen Neuerungen im GesbR-Recht sind wie folgt:

   

 

 

 

4.        Splitter 

 

4.1         Wohnrechtsnovelle 2015

 

Mit 1.1.2015 ist die Wohnrechtsnovelle 2015 in Kraft getreten. Sie umfasst nur minimale Änderungen im Mietrechts- (MRG), Wohnungsgemeinnützigkeits- (WGG) und Wohnungseigentumsgesetz (WEG). Diese sind im Einzelnen:

   

Mietrechts- und Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz:

 

 

   

4.2         DBA Taipeh

 

Da Taipeh keine Völkerrechtsubjektivität besitzt, wurde das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung als Verordnung veröffentlicht. Das Abkommen gilt insbesondere für die österreichische Einkommensteuer und Körperschaftsteuer sowie im Bereich des Finanzministeriums Taipeh für die von Unternehmen erhobene Einkommensteuer (profit seeking enterprise income tax), die von natürlichen Personen erhobene konsolidierte Einkommensteuer (individual consolidated income tax) und die einkommensteuerliche Basissteuer (income basic tax). Diese Verordnung findet ab dem 1.1.2015 Anwendung. Österreich wendet grundsätzlich das Befreiungssystem, Taipeh hingegen das Anrechnungsverfahren an.

  

4.3         2. Wartungserlass zu den LStR

 

Mit der Veröffentlichung des 2. Wartungserlasses 2014 wurden folgende wichtige Änderungen in die Lohnsteuerrichtlinien (LStR) eingearbeitet:

  

 

Sachbezug für Privatnutzung eines Abstellplatzes

 

-        Die Privatnutzung eines arbeitgebereigenen Abstellplatzes stellt einen Sachbezug dar, der mit monatlich € 14,53 bemessen wird. Die bisherige Einschränkung auf taxativ aufgezählte Städte wurde gestrichen. Nunmehr ist der Sachbezug immer dann anzusetzen, wenn das Abstellen eines Kfz auf öffentlichen Verkehrsflachen gebührenpflichtig ist und der vom Arbeitgeber bereitgestellte Abstellplatz innerhalb der Gebührenzone liegt.

 

Reisekostenersätze für Belegschaftsvertreter

 

-        Die vom Arbeitgeber an Belegschaftsvertreter vergüteten Reisekosten stellen steuerpflichtige Einnahmen aus der Tätigkeit als Belegschaftsvertreter dar. Bis zu dieser Höhe können Tages- und Nächtigungsgelder sowie Fahrtkostenvergütungen (unter Beachtung der Erlangung eines weiteren Mittelpunkts der Tätigkeit) als Werbungskosten angesetzt werden.

 

Pharmavertreter erhalten kein Vertreterpauschale mehr

 

-        Pharmareferenten und –vertreter iSd Arzneimittelgesetzes werden als Vertreter iSd VO gestrichen, da bei dieser Berufsgruppe das wesentliche Kriterium der Anbahnung und des Abschlusses von Geschäften nicht gegeben ist. Arbeitnehmern, die ausschließlich eine Vertretertätigkeit ausüben, steht ein pauschaler Werbungskostenabzug iHv 5% der Einnahmen, max € 2.190, zu.

 

Kostenlose Kontoführung für Bankangestellte kein Sachbezug

 

-        Wenn für (ehemalige) Mitarbeiter von Bankinstituten bei anderen Geldinstituten eine vergleichbare entgeltfreie Kontoführung wie beim Arbeitgeberbetrieb möglich wäre, stellt die Unentgeltlichkeit der Kontoführung keinen steuerbaren Sachbezug dar.

 

Spendenhöchstbetrag

 

-        Seit der Veranlagung 2013 sind Zuwendungen an spendenbegünstigte Empfänger als Sonderausgaben bis maximal 10% der Gesamteinkünfte (nach Verlustausgleich) abzugsfähig. Es wird nunmehr klargestellt, dass der Gesamtbetrag der Einkünfte auch solche Einkünfte erfasst, für die Österreich nach dem DBA kein Besteuerungsrecht zusteht.

 
   

4.4         Gerichtsgebührennovelle

 

Die Gerichtsgebühren-Novelle 2014 schafft die Voraussetzungen für die gemeinsame Entrichtung der Eintragungsgebühren mit der Grunderwerbsteuer. Daneben werden Gebührenerleichterungen in Pflegschafts- und familienrechtlichen Verfahren geschaffen. 

   

5.           Wichtige Termine 

   

1.2.2015:

 

Autobahnvignette 2015 nicht vergessen

 

 

 

 
 

Da die Verpflichtung zur Erstellung des Einkommensberichtes stufenweise eingeführt wurde, ergeben sich folgende Stichtage:

 

                          
 

Anzahl der beschäftigten Dienstnehmer

 
 

Jahr der Erstellung

 
 

Einkommensbericht für

 
 

> 1.000

 
 

2015

 
 

2014

 
 

> 500

 
 

2016

 
 

2015

 
 

> 250

 
 

2015

 
 

2014

 
 

> 150

 
 

2016

 
 

2015

 
 

   

6.           Nützliche Übersichten und Werte 2015

   

Steuerlich und SV-rechtlich relevante Zinssätze:

 

                            
 

wirksam ab

 
 

Basis-zinssatz

 
 

Stundungs-zinsen

 
 

Aussetzungszinsen

 
 

Anspruchs-zinsen

 
 

Berufungs-

 

zinsen

 
 

SV Verzugs­zinsen

 
   

-0,12%

 
 

4,38%

 
 

1,88%

 
 

1,88%

 
 

1,88%

 
 

--

 
 

SV 1.1.2014

 
 

--

 
 

--

 
 

--

 
 

--

 
 

--

 
 

7,88%

 
 

     

Pflegegeld nach dem Bundespflegegesetz

                                         

 

Pflegestufe

 
 

Stufe 1

 
 

Stufe 2

 
 

Stufe 3

 
 

Stufe 4

 
 

Stufe 5

 
 

Stufe 6

 
 

Stufe 7

 
 

Pflegebedarf

 
 

> 65 Std

 
 

> 95 Std

 
 

> 120 Std

 
 

> 160 Std

 
 

> 180 Std

 
 

> 180 Std

 
 

> 180 Std

 
 

€/pm - 2015

 
 

154,20

 
 

284,30

 
 

442,90

 
 

664,30

 
 

902,30

 
 

1.260,00

 
 

1.655,80

 
 

€/pm- 2016

 
 

157,30

 
 

290,00

 
 

451,80

 
 

677,80

 
 

920,30

 
 

1.285,20

 
 

1.688,90

 

   

Regelbedarfsätze

 

                 

 

0-3 Jahre

 
 

3-6 Jahre

 
 

6-10 Jahre

 
 

10-15Jahre

 
 

15-19 Jahre

 
 

19-20 Jahre

 
 

€ 197

 
 

€ 253

 
 

€ 326

 
 

€ 372

 
 

€ 439

 
 

€ 550

 

   

Sachbezugswerte für Dienstwohnung

                         

 

€/m²

 
 

Bgld

 
 

Kärnten

 
 

 
 

 
 

Slbg

 
 

Stmk

 
 

Tirol

 
 

Vbg

 
 

Wien

 
 

2015

 
 

4,92

 
 

6,31

 
 

5,53

 
 

5,84

 
 

7,45

 
 

7,44

 
 

6,58

 
 

8,28

 
 

5,39

 

 

Die Werte stellen den Bruttopreis (inkl. Betriebskosten und Umsatzsteuer, exkl. Heizkosten) dar.

   

Sachbezug für die Privatnutzung eines Dienstautos

 

               

   

PKW/Kombi

 
 

mitbeförderte Person

 
 

Motorrad

 
 

Fahrrad

 
 

€/km

 
 

0,42

 
 

0,05

 
 

0,24

 
 

0,38

 

   

E-Card- Servicegebühr: € 10,55 (für 2016: € 10,85, fällig am 15.11.2015)

 

Rezeptgebühr: € 5,55

 

Kleinstunternehmergrenze (GSVG): Jahresumsatz € 30.000,00; Jahreseinkünfte € 4.871,76

         

7.        Sozialversicherungswerte und -beiträge für 2015 

   

Echte und freie Dienstverhältnisse (ASVG)

                                 

 

Höchstbeitragsgrundlage in €

 
 

jährlich

 
 

monatlich

 
 

täglich

 
 

laufende Bezüge

 
 

---

 
 

4.650,00

 
 

155,00

 
 

Sonderzahlungen1)

 
 

9.300,00

 
 

---

 
 

---

 
 

Freie Dienstnehmer ohne Sonderzahlungen

 
 

---

 
 

5.425,00

 
 

---

 
 

Geringfügigkeitsgrenze

 
 

---

 
 

405,98

 
 

31,17

 

                                                                                                                                                                           

 

Beitragssätze je Beitragsgruppe

 
 

gesamt

 
 

Dienstgeber-Anteil

 
 

Dienstnehmer-Anteil

 
 

Arbeiter

 
     
 

Unfallversicherung

 
 

  1,30 %

 
 

               1,30 %3)

 
 

---

 
 

Krankenversicherung

 
 

7,65 %

 
 

3,70 %

 
 

3,95 %

 
 

Pensionsversicherung

 
 

22,80 %

 
 

12,55 %

 
 

10,25 %

 
 

Sonstige (AV, KU, WF, IE)

 
 

  7,95 %

 
 

  3,95 %

 
 

          4,00 %  2)

 
 

Gesamt

 
 

39,70 %

 
 

21,50 %

 
 

18,20 %

 
 

BV-Beitrag (ohne Höchstbeitragsgrundlage)

 
 

  1,53 %

 
 

  1,53 %

 
 

---

 
 

Angestellte

 
     
 

Unfallversicherung

 
 

  1,30 %

 
 

               1,30 %3)

 
 

---

 
 

Krankenversicherung

 
 

7,65 %

 
 

3,83 %

 
 

3,82 %

 
 

Pensionsversicherung

 
 

22,80 %

 
 

12,55 %

 
 

10,25 %

 
 

Sonstige (AV, KU, WF, IE)

 
 

  7,95 %

 
 

  3,95 %

 
 

          4,00 %  2)

 
 

Gesamt

 
 

39,70 %

 
 

21,63 %

 
 

18,07 %

 
 

BV-Beitrag (ohne Höchstbeitragsgrundlage)

 
 

  1,53 %

 
 

  1,53 %

 
 

---

 
 

Freie Dienstnehmer

 
     
 

Unfallversicherung

 
 

  1,30 %

 
 

               1,30 %3)

 
 

---

 
 

Krankenversicherung

 
 

7,65 %

 
 

3,78 %

 
 

3,87 %

 
 

Pensionsversicherung

 
 

22,80 %

 
 

12,55 %

 
 

10,25 %

 
 

Sonstige (AV, KU, WF, IE)

 
 

  6,95 %

 
 

3,45 %

 
 

          3,50 %  2)

 
 

Gesamt

 
 

38,70 %

 
 

21,08 %

 
 

17,62 %

 
 

BV-Beitrag (ohne Höchstbeitragsgrundlage)

 
 

  1,53 %

 
 

  1,53 %

 
 

---

 
       
 

Auflösungsabgabe

 
     
 

Bei DG-Kündigung/einvernehmlicher Auflösung

 
 

---

 
 

€ 118,00

 
 

----

 
       
 

Pensionisten

 
     
 

Krankenversicherung = gesamt

 
 

5,10 %

 
 

-     

 
 

5,10 %

 

                                         


 

Geringfügig Beschäftigte

 
   

bei Überschreiten der 1,5-fachen Geringfügigkeitsgrenze 4)

 
 

bei Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze aus mehreren Dienstverhältnissen 5)

 
 

     Arbeiter

 
   

17,70 %

 
 

14,20 %

 
 

     Angestellte

 
   

17,70 %

 
 

13,65 %

 
 

     Freie Dienstnehmer

 
   

17,70 %

 
 

14,20 %

 
 

     BV-Beitrag („Abfertigung neu“)

 
   

1,53 %

 
 

---

 
 

     Selbstversicherung (Opting In)

 
   

€ 57,30  monatlich

 

                      

 

daher Höchstbeiträge (ohne BV-Beitrag) in EUR

 
 

jährlich

 
 

monatlich

 
 

Arbeiter/Angestellte (inklusive Sonderzahlungen)

 
 

25.705,20

 
 

1.846,05

 
 

Freie Dienstnehmer (ohne Sonderzahlungen)

 
 

25.193,76

 
 

2.099,48

 

     

Gewerbetreibende / sonstige Selbständige (GSVG / FSVG)

                                                               

 

Mindest- und Höchstbeitragsgrundlagen und Versicherungsgrenzen in €

 
 

vorläufige und endgültige Mindestbeitragsgrundlage bzw Versicherungsgrenzen

 
 

vorläufige und endgültige

 

Höchstbeitragsgrundlage

 
 

monatlich

 
 

jährlich

 
 

monatlich

 
 

jährlich

 
 

Gewerbetreibende

 
       
 

Neuzugänger im 1. bis 3. Jahr

 
 

537,78

 
 

6.453,36

 
 

5.425,00

 
 

65.100,00

 
 

ab dem 4. Jahr – in der KV

 
 

724,02

 
 

8.688,24

 
 

5.425,00

 
 

65.100,00

 
 

ab dem 4. Jahr – in der PV

 
 

706,56

 
 

8.478,72

 
 

5.425,00

 
 

65.100,00

 
 

Sonstige Selbständige

 
       
 

mit anderen Einkünften

 
 

405,98

 
 

4.871,76

 
 

5.425,00

 
 

65.100,00

 
 

ohne andere Einkünfte

 
 

537,78

 
 

6.453,36

 
 

5.425,00

 
 

65.100,00

 

       

 

Berechnung der vorläufigen monatlichen Beitragsgrundlage: 

 

(bis zum Vorliegen des Steuerbescheides für 2015):

   
 

Einkünfte aus versicherungspflichtiger Tätigkeit lt
Steuerbescheid 2012

 

+ in 2012 vorgeschriebene KV- und PV-Beiträge

 

= Summe

 

x 1,079 (Inflationsbereinigung)

 

: Anzahl der Pflichtversicherungsmonate 2012

 

                                       

 

Beitragssätze

 
 

Gewerbetreibende

 
 

FSVG

   
 

Sonstige Selbständige

 
 

Unfallversicherung pro Monat

 
 

€ 8,90

 
 

€ 8,90

 
 

€ 8,90

 
 

Krankenversicherung

 
 

  7,65 %

 
 

---

 
 

  7,65 %

 
 

Pensionsversicherung

 
 

18,50 %

 
 

20,0 %

 
 

18,50 %

 
 

Gesamt

 
 

26,15 %

 
 

20,0 %

 
 

26,15 %

 
 

BV-Beitrag (bis Beitragsgrundlage)

 
 

  1,53 %

 
 

freiwillig

 
 

  1,53 %

 

                                                              

 

Mindest- und Höchstbeiträge in Absolutbeträgen (inkl UV)

 

in EUR (ohne BV-Beitrag)

 
 

vorläufige

 

Mindestbeiträge

 
 

vorläufige und endgültige

 

Höchstbeiträge

 
 

monatlich

 
 

jährlich

 
 

monatlich

 
 

jährlich

 
 

Gewerbetreibende

 
       
 

Neuzugänger im 1. und 2. Jahr

 
 

149,53

 
 

1.794,36

 
 

1.053,67

 
 

12.644,04

 
 

Neuzugänger im 3. Jahr

 
 

149,53

 
 

1.794,36

 
 

1.427,55

 
 

17.130,60

 
 

ab dem 4. Jahr

 
 

195,00

 
 

2.340,00

 
 

1.427,55

 
 

17.130,60

 
 

Sonstige Selbständige

 
       
 

mit anderen Einkünften

 
 

115,07

 
 

1.380,84

 
 

1.427,55

 
 

17.130,60

 
 

ohne andere Einkünfte

 
 

149,53

 
 

1.794,36

 
 

1.427,55

 
 

17.130,60

 

     

Kammerumlage 2 – Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag

                       

 

Stmk

 
 

Bgld

 
 

Salzburg

 
 

Tirol

 
 

 
 

Wien

 
 

Kärnten

 
 

Vbg

 
 

 
 

0,39 %

 
 

0,44 %

 
 

0,42 %

 
 

0,43 %

 
 

0,40 %

 
 

0,40 %

 
 

0,41 %

 
 

0,39 %

 
 

0,36 %

 

   

Ausgleichstaxe 2015

 

             

 

bei

 
 

25 bis 99 Dienstnehmer

 
 

100 bis 399 Dienstnehmer

 
 

ab 400 Dienstnehmer

 
 

pm / pro 25 DN

 
 

248

 
 

348

 
 

370